Aktuelles für Rösrath 29.09.2011 - Pressemitteilung
Zorn bleibt
SPD nominiert Vorsitzenden für die LandratswahlMit einer mitreißenden Rede zur Landratskandidatur begeisterte Gerhard Zorn die Delegierten der SPD-Ortsvereine aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis.
Zorn machte deutlich, dass er die SPD in der Mitte der Gesellschaft sieht, als eine Partei, die nahe an den Menschen und deren Problemen ist.
In fünf Punkten umriss Zorn die Schwerpunkte, die er als Landrat setzen wird: Stärkung von Familie, Bildung und Ausbildung, Förderung des Handwerkes und des Mittelstandes, ein Mehr an Einbindung der Menschen in die Entscheidungsprozesse, die Schaffung
einer nachhaltigen Energiewirtschaft und die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
In seiner Rede ging Zorn auch auf die aktuelle Situation bei M-Real ein: „Natürlich betrachte auch ich mit großer Sorge die Entwicklung bei M-Real in Bergisch Gladbach. Mit den Beschäftigten und den Bürgern der Stadt hoffe ich, dass ein Investor gefunden wird, der den Standort und möglichst viele Arbeitsplätze erhält.“, so Zorn.
Unverständnis zeigte Zorn im Hinblick auf den Abgang des bisherigen Landrates, der in eine besser bezahlte Tätigkeit wechselt. „ Vor zwei Jahren hat Herr Menzel sich von der CDU im Kreis für weitere sechs Jahre für das Amt des Landrats nominieren lassen. Menzel kündigte damals an, für die volle Amtszeit im Kreis zu bleiben. Das Amt des
Landrats ist verbunden mit zu viel Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger, um es nur als Sprungbrett für die eigene Karriere anzusehen.“
„Wenn ich heute von euch den Auftrag zur Kandidatur für die SPD bekomme und wenn ich das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger für das Amt des Landrats im Rheinisch- Bergischen Kreis erhalte, werde ich dieses Amt über die gesamte Wahlperiode ausüben. Ich bleibe für die Menschen im Kreis aktiv! Zorn bleibt!“, sagte der Kandidat unter dem Applaus der Delegierten.
Ein besonderes Augenmerk warf er auf die Situation der vielen ehrenamtlich tätigen im Kreis. „Ich habe große Achtung und Respekt vor denen, die sich in der Freiwilligen Feuerwehr, im Sportverein, im kulturtragenden Verein oder in sonstiger Weise bei Amnesty International, der Kirche oder den vielen Elternvereinen für ihre Kita, ihre Stadt, soziale
und kulturelle Aufgaben und die Menschen in ihrem Umfeld engagieren. Hier wird viel Zeit und Kraft und Mühe in unsere Gesellschaft und das menschliche Miteinander investiert. Dieses Engagement so vieler Menschen ist das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, dies werde ich als Landrat mit aller Kraft fördern!“, versprach Zorn.
Neben einem langanhaltenden Applaus quittierten die SPD-Delegierten Gerhard Zorns Auftritt mit einer Nominierung mit 4,4 % aller Stimmen zum Landratskandidaten der SPD für die Wahl am 20. November 2011.
Links:Zorn bleibt